Eleuthera und Harbour Island – 7 Ausflugstipps für den Bahamas-Urlaub!

Eleuthera ist das griechische Wort für Freiheit: Die sehr schmale, etwas hügelige Insel erhielt ihren Namen von englischen Puritanern, den Eleutherian Adventurers, die sich bereits 1648 hier niederließen, um ihre Religionsfreiheit auszuüben. Die Insel ist somit der „Geburtsort der Bahamas“ und noch heute kann man die Spuren der ersten Siedler in Governor’s Harbour entdecken. Harbour Island, die Nachbarinsel, ist bekannt für ihren pinkfarbenen Strand. Die kleine Insel zeichnet sich tagsüber durch eine gewisse Schläfrigkeit aus. Am Abend jedoch erwacht das Leben und Urlauber und Einheimische treffen sich in einer der zahllosen Strandbars.

Eleuthera

#1        Links zart türkis, rechts blauschwarz
Bahamas: Glass Window Bridge

Am schmalsten Punkt der Insel, im Norden, da wo sie scheinbar jeden Moment auseinander zu brechen droht, verbindet die Glass Window Bridge die beiden vermeintlichen Teile und gibt den Blick frei: Rechts tost das tiefblaue Wasser des Atlantik und links schwappt das ruhige, türkisfarbige Karibische Meer an Land.

#2        Einhundertfünfunddreißig Traumstrände

Die mit 130 Kilometern längste Insel der Bahamas bietet Strände satt für alle Vorlieben: Große Wellen gibt es am Surfer’s Beach bei Gregory Town. Surfbretter kann man für 25 Dollar in Rebecca’s Surfshop ausleihen. Rebecca’s Mann „Surfer Pete“ – eine wahre Insellegende – kennt die Bucht in und auswendig und ist der beste Surfguide weit und breit. Insgesamt gibt es 135 benannte und größtenteils einsame Strände auf Eleuthera.

#3        Monica’s Dis and Dat (Thompson’s Bakery)

Auf den Bahamas, vor allem aber auf Eleuthera, ist die Ananas ein Symbol für Gastfreundschaft, denn nach eigenen Angaben wachsen die süßesten Ananas‘ der Welt auf Eleuthera – und die besten Ananastörtchen backen die drei Schwestern in Monica’s Dis and Dat Bäckerei in Gregory Town. Wenn Sie sich davon selbst überzeugen wollen, ist die beste Gelegenheit das jährlich im Juni stattfindende Ananas Festival in Gregory Town

#4        Eleutheria the fire is burning…

Rockstar Lenny Kravitz, dessen Mutter von den Bahamas stammt und der selbst ein Haus auf Eleuthera besitzt, widmete der Insel den entspannten Song „Eleutheria“, die perfekte Einstimmung für einen Urlaub auf den Bahamas. Sein Song „Fly Away“ ist nicht nur eine weitere Hommage an seine Wurzeln, seit 2019 ist er auch Werbebotschafter der Bahamas.

Harbour Island

#5        Die bahamaischen Hamptons der New Yorker

Das ist vielleicht ein wenig übertrieben aber tatsächlich waren es in den 1980iger Jahren die New Yorker Broker, Medienschaffenden und Künstler, die die gerade mal 3 Meilen lange und nur eine halbe Meile breite kleine Insel Harbour Island für sich entdeckten und sie zu einem Geheimtipp machten. Entlang der Atlantikseite reiht sich ein wunderschönes kleines Boutique-Hotel an das andere. Heute geht es etwas ruhiger zu, der schnelllebige Jetset ist weitergezogen. Harbour Island ist mit dem Wasser-Taxi in etwa fünf Minuten von Eleuthera erreichbar.

#6        Foraminifera macht den Unterschied
Bahamas: Pink Sands Beach

Die rosafarbenen Strände, für die Harbour Island so berühmt ist, liegen auf der Atlantik-Seite der Insel und wurden in die Liste der „World’s best beaches for romance“ des Travel Channel aufgenommen. Die besondere Farbe entsteht durch einen Einzeller namens Foraminifera, dessen Form mit einer winzigen Erdbeere vergleichbar ist. Der berühmte Pink Beach auf Harbour Island ist jedoch nicht der einzige rosaschimmernde Strand der Bahamas – Foraminifera fühlt sich noch auf sehr vielen anderen Inseln wohl und so gibt es insgesamt mehr als 50 km rosafarbener Strände auf Eleuthera und Harbour Island.

#7        Wenn der Hunger kommt ….

Harbour Island verfügt über eine große Anzahl hervorragender Hotel-Restaurants, die selbstverständlich auch Nicht-Hotelgästen zur Verfügung stehen. Eher stylisch-lässig geht’s im Sip Sip mit Blick auf den Pink Sand Beach zu. Bahamaische Klassiker wie Conch Chili gibt es genauso wie Hummer-Quesadillas. Sip Sip heißt übrigens Klatsch und Tratsch im „Bahamian Slang“. Und im Sip Sip zahlt man für Ausblick und Lage dazu – steht nur nicht ausgewiesen auf der Rechnung…

Informationen vor Ort gibt der Eleuthera Visitor’s Guide, erhältlich am Flughafen und im Hotel.