Du warst nicht auf den Bahamas, wenn Du nicht…

#1        … Insel-Hopping gemacht hast

Die Bahamas sind ein karibischer Inselstaat der insgesamt aus 700 Inseln besteht. Neben dem touristischen Zentrum New Providence/Paradise Island und der Hauptstadt Nassau sind etwa 30 weitere Inseln bewohnt und 16, die sogenannten Out Islands, touristisch erschlossen. Die Out Islands tragen solch klangvolle Namen wie Long Island, Cat Island, Abacos, Exumas oder Eleuthera und sind bequem und mit nur einmal Umsteigen in Nassau zu erreichen. Insgesamt leben knapp 370.000 Menschen auf den Bahamas, davon 250.000 in der Hauptstadt Nassau, dementsprechend lebhaft geht es dort auch zu. Ganz anders die Out Islands, wo das tägliche Leben noch deutlich entspannter und gelassener abläuft.

#2        … über die Glass Window Bridge auf Eleuthera gegangen bist
Bahamas: Glass Window Bridge

Am schmalsten Punkt der Insel Eleuthera, da wo sie scheinbar jeden Moment auseinander zu brechen droht, verbindet die Glass Window Bridge die beiden vermeintlichen Teile und gibt den Blick frei: Rechts tost das tiefblaue Wasser des Atlantik und links schwappt das ruhige, türkisfarbige Karibische Meer an Land.

Eleuthera ist das griechische Wort für Freiheit: Die sehr schmale, hügelige Insel erhielt ihren Namen von englischen Puritanern, den Eleutherian Adventurers, die sich bereits 1648 hier niederließen, um ihre Religionsfreiheit auszuüben. Die Insel ist somit der „Geburtsort der Bahamas“.

#3        … die bahamaischen Hamptons der New Yorker besucht hast

Das ist vielleicht ein wenig übertrieben aber tatsächlich waren es die New Yorker Broker, Medienschaffenden und Künstler, die die gerade mal 3 Meilen lange und nur eine halbe Meile breite kleine Insel Harbour Island für sich entdeckten und sie zu einem Geheimtipp machten. Entlang der Atlantikseite reiht sich ein wunderschönes kleines Boutique-Hotel an das andere. Heute geht es etwas ruhiger zu, der schnelllebige Jetset ist weitergezogen.

#4        … am Pink Sands Strand warst

Die rosafarbenen Strände, für die Harbour Island so berühmt ist, liegen auf der Atlantik-Seite der Insel und wurden in die Liste der „World’s best beaches for romance“ des Travel Channel aufgenommen. Die besondere Farbe entsteht durch einen Einzeller namens Foraminifera, dessen Form mit einer winzigen Erdbeere vergleichbar ist. Der berühmte Pink Sands Beach auf Harbour Island ist jedoch nicht der einzige rosaschimmernde Strand der Bahamas – Foraminifera fühlt sich noch auf sehr vielen anderen Inseln wohl und so gibt es insgesamt mehr als 50 km rosafarbener Strände auf Eleuthera und Harbour Island.

#5        … am Dean’s Blue Hole warst
Bahamas: Dean's Blue Hole

Dean’s Blue Hole zieht Taucher auf der ganzen Welt in seinen Bann. Das mit über 200 Metern zweittiefste Blue Hole der Welt liegt an der Atlantikseite von Long Island umgeben von hohen Klippen. Besonders für Apnoetaucher sind die Blue Holes eine Herausforderung, sie pilgern nach Long Island, um in Dean’s Blue Hole den Rausch der Tiefe zu erleben.

#6        … mit Haien geschwommen bist

Harmlose Ammenhaie gibt es überall auf den Bahamas. Aber nirgendwo fühlen sie sich so wohl wie in der Marina von Compass Point Cay im Exuma National Sea Park. Tucker Rolle, der „Vater“ dutzender Ammenhaie liebt seine Schützlinge so sehr, dass er ab und zu tiefgefrorenes Hackfleisch extra von Miami einfliegen lässt, wenn sie mal wieder so richtig verwöhnt werden sollen. Die Tiere sind an den Besuch von Menschen gewöhnt und lieben es, mit ihnen zu schwimmen. Nur auf die Finger sollte man aufpassen.

#7        … bahamaisch entschleunigt hast

Auf den Family Islands geht es deutlich gelassener zu als in der Hauptstadt Nassau. Auf vielen Inseln sind Golfcarts, neben Fahrrädern und Bikes sogar das einzige Fortbewegungsmittel.

#8        … Bahamaisches Superfood gegessen hast

Ob frischer Conch Salad mit Chili, Paprika und Tomaten, Conch Fritter, Conch Chowder oder mit Zitronensaft gebeizt als Scorch Conch – die große Fechtermuschel ist die Leibspeise der Bahamians und schmeckt am besten mit einem kühlen Kalik, dem bahamaischen Bier.

#9        … mit den Bahamaern am Fish Fry gechillt hast
Bahamas: Fish Fry

Jede Insel hat einen Fish Fry – Nassau sogar zwei. Der Fish Fry ist das Wohn-und Esszimmer der Bahamaer. Hier, wo in kleinen Holzhütten der beste fangfrische Fisch und das kühlste Kalik angeboten werden, treffen sich Jung und Alt, Fremde und Einheimisch zum Tratschen, Essen, Trinken, Feiern oder Dominospielen.

#10      … einmal mitten im karibischen Meer auf einer Sandbank warst
Bahamas: Sandbank

Die Gezeiten sind nicht besonders stark auf dem bahamaischen Archipel aber doch so, dass Paradiese kommen und gehen. Zu einer der unvergesslichsten Bahamaserlebnisse gehört es, mitten im karibischen Meer auf einer puderzuckerweichen Sandbank im laufwarmen Türkis zu stehen und nichts als Wasser um dich herum.

#11      … den höchsten Berg der Bahamas bestiegen hast

Müsste man Cat Island mit einem Wort beschreiben, wäre dies ‚unberührt‘. Auf Cat Island gibt es endlos makellose Strände, deren feiner Sand sich wie Samt unter den Füßen anfühlt. Menschenmassen und der Lärm von Motorbooten sind Fremdwörter – die einzige Musik kommt von der Brandung, die sanft an Land spült.  Cat Island ist der noch etwas ungeschliffene Juwel der Bahamas und verfügt über den einzigen Berg der Bahamas. Mit 63 Metern über dem Meeresspiegel gilt Mount Alvernia als die höchste natürliche Erhebung in den Bahamas. Auf der Spitze von Mount Alvernia stehen die Reste einen kleinen, mittelalterlichen Hermitage, die von Father Jerome, einem Eremiten, erbaut wurde.

#12      … eine Inselrundfahrt mit dem Taxifahrer deines Vertrauens gemacht hast

Egal auf welcher Insel man ist – eine Inselrundfahrt mit einem lokalen Taxifahrer sollte unbedingt dazugehören. Bahamaer sind begnadete Geschichtenerzähler und lieben es, ihre Heimat Fremden vorzustellen. Ganz häufig ist der Taxifahrer nebenbei noch Pfarrer, Prediger, Fischer oder Musiker entsprechend unterhaltsam wird es dann.